Archiv für 7. März 2008

Pool/ Getty Images

Beamter wurde gefeuert, weil er den Kindesmissbrauch öffentlich gemacht hat – Jetzt klagt er die Elite der Insel an

Sebastian Borger aus St. Helier/ derstandard.at

Um zu spüren, wie aufgewühlt die Menschen auf Jersey sind, muss man nur zehn Minuten mit Stuart Syvret auf einer Bank am Royal Square in St. Helier sitzen. Fünf Passanten stürzen in dieser Zeit auf den Senator zu. Vier wollen dem Mitglied des Inselparlaments die Hand geben, wünschen ihm Glück.

„Sie verkörpern das Gute unserer Insel“, sagt ein Herr im Nadelstreifanzug. Da wird das 42-jährige Mitglied der Grünen fast verlegen. Mit der einzigen Kontrahentin, einer eleganten Dame, lässt sich Syvret auf einen Streit ein. Sie will ihren Frust loswerden: „Sie folgen doch nur Ihren politischen Ambitionen“, giftet sie ihn an, „Sie ruinieren unseren Ruf.“

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Jüdischer Unternehmer für Hitler: Paul Silverberg

Veröffentlicht: 7. März 2008 von infowars in Geschichte, Hitler
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Von Werner Rügemer

„Zugesehen – Mitgemacht – Profitiert? – Wie Kölns Wirtschaft, Verwaltung und Presse die Nationalsozialisten unterstützt haben“ war Titel einer Ver- anstaltung im Museum Ludwig, von der wir einen ersten Artikel über die Kölner Presse in der NS-Zeit in NRhZ 135 veröffentlich haben. Werner Rügemer, Autor und Vorsitzender von Business Crime Control hat uns nun einen ausgearbeiteten Teil seines Referates „Täter im Hintergrund – Die Kölner Wirtschaftselite im Nationalsozialismus“ zur Verfügung gestellt. – Die Redaktion

In kaum einer deutschen Grossstadt hat es die Bankiers- und Unternehmerelite so flächendeckend geschafft, ihre damalige Unterstützung für Hitler vor und nach 1933 und ihre Profite im „Dritten Reich“ bis heute so unsichtbar zu machen wie in Köln. Dabei spielt nicht nur der Verlag DuMont Schauberg („Kölner Stadt-Anzeiger“, „Express“, „Kölnische Rundschau“, „Radio Köln“ usw.) eine Rolle, der ab 1931 immer militanter die Kanzlerschaft Hitlers als Rettung vor dem „Kommunismus“ forderte und mit seinem Flaggschiff „Kölnische Zeitung“ dem NS-Regime bis zum bitteren Ende ein internationales und nationales Renommée verschaffte.


Kurt Neven DuMont – Verleger der Kölnischen
Zeitung | Foto: KAOS-Archiv

Nicht nur die eigene NS-Geschichte verdunkelt

Das heutige Medienimperium, zu dem inzwischen noch die „Mitteldeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Rundschau“ und die israelische „Haaretz“ gehören, verdunkelt nicht nur seine eigene NS-Geschichte und übertüncht sie mit einer Widerstandslegende, sondern lässt dies auch anderen Kölner Unternehmen zuteil werden. Daneben sind die Kölner Industrie- und Handelskammer, die lokalen Arbeitgeberverbände, die beiden Grosskirchen und etwa die in der Stadt auch kulturell einflussreiche Bank Sal. Oppenheim bis heute mit Verdunkelungsarbeiten und Widerstandslegenden befasst.

Die korrekte Geschichtsdarstellung endlich nachzuholen ist notwendig – nicht nur aus historischen Gründen. Das neoliberale Gedankengut, das heute von den genannten Akteuren verbreitet wird, ist dem Gedankengut von „damals“, vor und nach 1933, sehr viel ähnlicher als ihnen lieb ist und als sie öffentlich eingestehen wollen und können.


KIZ-Titelbild aus dem Verlag M.DuMont Schauberg
Quelle: KAOS-Archiv
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US

Ein Professor aus Syracuse betont dass „viele Leute in Hollywood ihr zustimmen“

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Tuesday, March 4, 2008
infokrieg.tv

Die von den Medien inszenierte „Empörung“ über die Aussagen der mit dem Oscar ausgezeichneten französischen Schauspielerin Marion Cotillard über 9/11 hat sich schnell in Luft aufgelöst; ein Professor gab sogar öffentlich zu dass „viele Leute in Hollywood ihr zustimmen“. Die Kommentare sind rund ein Jahr alt, aber erst am vergangenen Sonntag erhielten sie große Aufmerksamkeit. Sofort starteten die Medien eine Hetzkampagne gegen Cotillard in der sie als antiamerikanisch porträtiert und ihr Karriere in Hollywood für schwer gefährdet erklärt wurde. (mehr …)