Greenspan rät den Golfstaaten, sich vom Dollar zu trennen

Veröffentlicht: 28. Februar 2008 von infowars in Bank Mafia/Finanzen
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US

Die Handlung des ehemaligen Zentralbankchefs könnte zu einem ökonomischen Chaos in Amerika führen

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Tuesday, February 26th, 2008

infokrieg.tv

Alan Greenspan hat wieder einmal bewiesen dass er den Interessen der amerikanischen Bürger zuwiderhandelt, indem er die Golfstaaten dazu anhielt, dem Dollar-Peg den Rücken zu kehren, was zu einem Finanzchaos und zu einer Wirtschaftsdepression in Amerika führen könnte. Der Dollar-Peg regelt, dass die Golfstaaten ihre Vermögenswerte in US-Dollar beziffern und der US-Geldpolitik folgen; ein System welches einen Boom in Öl-Gewinnen ausgelöst aber auch zu einer hohen Dollarinflation geführt hatte.

„Es [die Abkehr vom Peg] ist wahrscheinlich das Nützlichste was getan werden kann um den steigenden Einfluss ausländischer Vermögenswerte auf das Geldsystem und folglich auf die Geldbasis zu stoppen, was im Prinzip die größte Kraft in inflationären Einflüssen ist,“

sagte Greenspan gestern zu dem Abu Dhabi Corporate Leadership Forum.

„Kurzfristig wird das Free Floating nicht vollständig den inflationären Druck vermindern, jedoch wird es dies im bedeutenden Umfang tun,“

fügte Greenspan hinzu und gab somit den Golfstaaten das grüne Licht für die Abkehr vom Dollar-Peg. Laut Economist-Editor Pam Woodall, markieren Greenspans Aussagen den Anfang vom Ende des Dollars als die Währung der Wahl für ausländische Währungsreserven.

„Wenn asiatische Zentralbanken heute mehr als 80% der Währungsreserven halten, was die Verschiebung der weltweiten Wirtschaftsmacht nach Asien zeigt, dann scheint es ziemlich ungünstig dass die vereinigten arabischen Emirate immer noch den Peg ihrer Währung zu dem Dollar behalten,“

sagte sie gegenüber Gulf News. Greenspans Mission der Zerstörung des Dollars wird deutlich angesichts zahlreicher Statements, in denen er den Euro als neue Weltreservewährung bezeichnete. Der ehemalige Zentralbankchef hatte wiederholt den Dollar schlechtgeredet und die Unvermeidbarkeit eines ökonomischen Chaos‘ heraufbeschworen; zu einer Zeit während das Vertrauen in den Markt im Keller ist. Der Internationale Währungsfond zeigte ähnliche Rhetorik im vergangenen Oktober, als man den Dollar bizarrerweise zu einem Zeitpunkt als „überbewertet“ verurteilte, als der Greenback das Allzeittief
gegenüber dem Euro erreicht hatte. Die Abkehr der Golfstaaten vom Dollar-Peg könnte international als ein Misstrauensvotum gegenüber dem Dollar gewertet werden, sodass andere Länder mit großen Dollarreserven wie China und Japan ihre Greenbacks im großen Maßstab abstoßen könnten.
China hat wiederholt mit der „nuklearen Option“ gedroht sowie mit einem Abstoß der Dollarreserven als Reaktion auf den anhaltenden Druck auf das kommunistische Regime, den Yuan neu zu bewerten.
Laut einem weitverbreiteten Bericht im London Telegraph könnte ein solches Ereignis einen „Dollar-Crash auslösen“ und auch die gesamte US-Wirtschaft in eine Rezession treiben.
Eine gewaltige Inflation könnte die Lebenserhaltungskosten sogar für Amerikaner der Mittelklasse unerschwinglich machen; die internationale Hilfsorganisation World Food Programme spricht bereits von Aufständen und Nahrungsrationierungen.

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