Familien der 9/11-Opfer verurteilen Regierung am Jahrestag der Anschläge

Veröffentlicht: 12. September 2007 von infowars in 911Truth

911

Der Versuch, durch die Aussage von Petraeus „eine nicht existierende Verbindung zu erzwingen“, sei ein „Missbrauch“ der Erinnerung an die Gestorbenen; das Fehlen der Verantwortlichkeit der Regierung sowie die geheimen 9/11-Berichte wurden ebenfalls kritisiert

Steve Watson
Infowars.net

Tues
day, Sept 11, 2007

infokrieg.tv
Die Entscheidung, die Anhörung des im Irak eingesetzten Kriegskommandanten General David Petraeus zeitgleich mit dem sechsten 9/11-Jahrestag abzuhalten, wurde von Familien der Opfer der Anschläge als ein weiterer kruder Versuch gewertet, die
Attacken mit dem Krieg im Irak in Verbindung zu bringen obwohl mehrere Geheimdienstberichte diese Verbindung komplett ablehnten. Die Aussagen aus der Befragung
beinhalteten eine klare Befürwortung der Fortführung der Operationen im Irak durch Petraeus und Videomaterial davon wurde den ganzen Tag über auf den Nachrichtensendern neben
den 9/11-Tributen in New York gesendet.

Die aus Familien der 9/11-Opfer bestehende Gruppe September Eleventh Families for Peaceful Tomorrows hat nun ein Statement veröffentlicht in dem der gewählte Zeitpunkt der Anhörung kritisiert wird:

„Die Wahl des Zeitpunkts ist ein weiterer Versuch von Regierungsfunktionären, eine nicht existierende Verbindung
zu erzwingen zwischen den Ereignissen von 9/11 und der desaströsen Politik dieser Administration von Invasion und Krieg im Irak. Die 9/11-Untersuchungskomission schlussfolgerte, dass keine kooperative Beziehung zwischen Al Kaida und dem Irak bestand. Es ist heute weitläufig bekannt dass die Handlungen dieser Administration im Irak einen terroristischen Sammelpunkt geschaffen haben wo vorher keiner existiert hatte; der Preis dafür waren mehr amerikanische Leben als die an 9/11 Verlorenen, zehntausende Verstümmelte und Verletzte, sowie über 100.000 Tote im Irak. Sechs Jahre nach dem 11. September 2001 missbrauchen Politiker aus dem weißen Haus und dem Kongress weiterhin die Erinnerung an die Menschen, die wir liebten und die bei den Anschlägen umkamen, indem sie das Leid der Opfer und unser Leid heraufbeschwören um die politischen Ziele dieser Administration voranzutreiben. Wie wir bereits in der Vergangenheit gesagt haben, fordern wir von allen Politikern und politischen Kandidaten, den Verlust der Menschen an 9/11 zu respektieren indem sie damit aufhören, Ground Zero, 9/11-Denkmäler und -Jahrestage für politische Ziele zu benutzen, sei es explizit oder als politische Bühnenkulisse.“
Hochrangige Regierungsfunktionäre, darunter Bush, Rumsfeld und besonders Dick Cheney, hatten wiederholt versichert dass die USA gegen den Irak in den Krieg ziehen müssten
weil die US-Geheimdienste Beweise dafür hätten dass Saddam Hussein mit Al Kaida zusammengearbeitet hatte.
Wie von der NY Times berichtet wurde, hatte „der Vorsitzende der Überwachungsgruppe, welcher vom Sicherheitsrat der vereinten Nationen ernannt worden war um Al Kaida
zu beobachten, Reportern gegenüber verlautbart dass sein Team keine Beweise gefunden hätte die eine Verbindung zwischen Al Kaida und Saddam Hussein aufzeigen.“ [6/27/03].

Sogar der Abschlussbericht der 9/11-Untersuchungskomission untergräbt die Behauptungen vor Kriegsbeginn, laut denen Hussein Verbindungen zu Al Kaida hatte. Auch das Pentagon verneinte jegliche Beziehung zwischen Al Kaida und dem Irak.

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Zusätzlich zur Verurteilung des Missbrauchs von 9/11 zur Durchführung eines präemptiven Kriegs, kritisierte September Eleventh Families for Peaceful Tomorrows den Missbrauch von 9/11
durch das neokonservative weiße Haus, um in den USA Bürgerrechte zu untergraben. Auf der Webseite heißt es:

„Wir wurden Zeugen wie 9/11 benutzt worden ist um die Tötung von zehntausenden Menschen im Irak und in Afghanistan zu rechtfertigen. Tausende auf unserer Seite wurden getötet. Zwei Millionen Flüchtlinge in Syrien und in Jordanien leben in Armut und und Verzweiflung. Wir wurden ebenfalls Zeuge der Unterdrückung unserer verfassungsmäßigen Rechte zu Hause. Wir waren nicht in der Lage, diese Dinge aufzuhalten.“

Die Gruppe forderte außerdem ein Ende der Geheimniskrämerei über die Ereignisse von 9/11 und sprach sich gegen den Mythos aus welcher häufig gegen Gruppen der 9/11-Wahrheitsbewegung
benutzt wird, laut welchem sich die Familien der Opfer verunglimpft fühlen würden durch Zweifel an der offiziellen Geschichtsschreibung:

„Und so erreichen wir den sechsten Jahrestag der Anschläge des elften Septembers. Es hat zu wenig Selbstprüfung nach den Attacken gegeben, keinerlei Verantwortlichkeit auf Seiten
unserer Regierung, und Berichte welche mehr geheim hielten als enthüllten über das was unmittelbar nach den Anschlägen geschehen war. Sechs Jahre später haben wir mehr Fragen als Antworten, mehr Tote zu betrauern, und ein Wesen mit Flügeln in unseren Seelen das sich nach einer friedlichen Zukunft sehnt.“

Wir hatten bereits berichtet dass manche der größten Gruppen von 9/11-Familien, genauso wie Gruppen der 9/11-Wahrheitsbewegung, ernsthaft besorgt sind über die Erklärungen der Regierung über die Anschläge und selbst lautstark Antworten auf die vielen Fragen fordern welche sechs Jahre später immer noch nicht von offizieller
Seite ernsthaft untersucht wurden.

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