Globale Elite plant den Tod des freien Internets und die Schaffung eines rundum besteuerten und zensierten Netzes an dessen Stelle

Veröffentlicht: 19. August 2007 von infowars in Diktatur, Geopolitik, New World Order/ Neue Weltordnung, Zensur

Internet

Internet-Benutzer würden nach dem Willen der Mächtigen bald unter chinesischen Zuständen surfen; das Netz soll von einer Bastion der freien Meinungsäußerung zu einem Panopticon werden

Paul&Steve Watson / Prisonplanet
Alexander Benesch / infokrieg
18. August 07

Kontrollfreaks weltweit haben dem freien Internet aus durchsichtigen Motiven den Krieg erklärt; wenn die globale Elite ihre Agenda durchsetzen kann, dann surfen wir bald unter chinesischen Zuständen:
Verabschieden sie sich von der Möglichkeit, Audio- und Videodaten via High-Speed-Kabel oder ADSL auf den Computer zu laden, denn es gibt praktisch kein Hochgeschwindigkeits-Breitband-Internet in China. Weil jede Webseite, auf die zugegriffen wird, zuerst mit einer von der Regierung erstellten Zulassungsliste abgeglichen werden muss, dauert sogar das Laden von Seiten wie Google und Yahoo so lange als würde man ein altes Modem benutzen. Wenn man nicht in einer Großstadt lebt dann wird die Internetgeschwindigkeit sogar noch langsamer als bei einem Modem sein.

Die kommunistische Regierung Chinas blockiert jede Webseite die auch nur im Entferntesten Kritik am Staat äußert; sogar ausländische Nachrichtenseiten wie jene der BBC werden zensiert.
Unter dem neuen Format welches Tony Blair und andere vorschlagen, wird die Funktion des Internets als ein Forum für politische Debatten, für Protest und freie Meinungsäußerung für uns im Westen enden. Vom Videobloggen werden wir uns auch verabschieden können, denn Video-Upload-Seiten sind nur schwer zu moderieren und werden daher verschwinden. Die E-mail wird nicht mehr länger ein verlässliches Kommunikationsmedium sein; falls der Empfänger einer Nachricht ein Konto bei einem Maildienst hat welchen die Regierung nicht leiden kann, wird die E-Mail einfach zurückgesandt mit der Anmerkung „illegaler Benutzer“.
Das Loggen von Schlüsselworten soll bestimmte Begriffe blocken; E-mails mit diesen Worten kommen gar nicht erst zum Empfänger durch.
In den vergangenen Monaten wurde das Internet in seiner jetzigen Form in den westlichen Ländern konstant dämonisiert, für tot erklärt und zu einem Überwachungssystem umfunktioniert:

EU

CHIP-Online klärte in einem Interview auf, dass es bei Schäubles Forderungen nicht etwa nur um einen wenig effizienten Staatstrojaner geht, sondern um stasiähnliche Wohnungseinbrüche und die Installation von speziell zugeschnittener Hard-und Software auf den Computern von Leuten die die Regierung als sogenannte „Gefährder“ einstuft.

  • Kurz vor der Übergabe seines Amtes verurteilte Tony Blair in einer Rede die Online-Medien und erklärte der freien Berichterstattung den Krieg; er nannte die neuen Formen der Medien „sogar noch schädlicher, weniger ausgeglichen, mehr versessen auf die neueste Verschwörungstheorie hoch 3“
  • Time Magazine berichtete im Mai 2007, dass eine Gruppe Forscher die von der Regierung finanziert werden, dass Internet abschalten und einen Neuanfang machen wollen. Schlupflöcher im bestehenden System würden immerhin eine lückenlose Überwachung und schrankenlose Kontrolle unmöglich machen. Diese Projekte sind Teil einer Agenda, laut welcher die Internet-Neutralität beendet werden und ein neues Internet, genannt Internet 2, etabliert werden soll.
  • Mitglieder der republikanischen und demokratischen Partei in den USA haben dieses Jahr verstärkt eine generelle, verdachtsunabhängige Überwachung des Surf-Verhaltens aller US-Bürger über die Internetdienstanbieter gefordert.
  • Der republikanische Senator und Präsidentschaftskandidat John McCain schlug eine Gesetzgebung vor, laut der Internet-Blogs mit Geldstrafen von bis zu 300.000 $ belangt werden können wenn von Besuchern des jeweilgen Blogs beleidigende bzw. anstößige Kommentare, Fotos und Videos gepostet werden. Es ist weitläufig bekannt dass McCain eine große Abneigung gegen kritische Blogs besitzt; es überrascht wenig dass zu den größten Feinden der Blogs gerade jene Individuen zählen, die den meisten Dreck am Stecken haben.
  • Während eines Fernsehauftritts bei FOX News vergangenen November verurteilte George Bush Sr. Internet-Blogger dafür, dass jene ein „feindseliges und hässliches Klima“ schaffen würden.
  • Das Strategiepapier des weißen Hauses für den „Sieg im Krieg gegen den Terror“ bezeichnet Internet-Verschwörungstheorien als Rekrutierungsbasis für Terroristen und droht, ihren Einfluss zu „stoppen“.
  • In einer Rede vom vergangenen Oktober bezeichnete der Direktor des US-Heimatschutzministeriums Michael Chertoff das Internet als ein „Terroristen-Trainingslager“ durch welches sich „unzufriedene Menschen in den Vereinigten Staaten radikale Ideologien und potentiell gefährliche Fähigkeiten“ aneignen. Seine Lösung sind mit Personal des Heimatschutzes besetzte „geheimdienstliche Fusionszentren“, welche nächstes Jahr handlungsbereit sein werden.

  • Die US-Regierung will Blogger und Online-Aktivisten dazu zwingen, sich registrieren zu lassen und regelmäßig ihre Aktivitäten zu melden. Zuwiderhandlungen sollen mit Gefängnisstrafen von bis zu einem Jahr belangt werden.

  • Ein Gerichtsurteil in Sydney könnte einen Meilenstein darstellen auf dem Weg, das Internet wie wir es kennen und die alternativen Nachrichten-Seiten zu zerstören: Das Setzen eines Links zu einer anderen Webseite kann als Copyright-Verletzung und Piraterie gelten.
  • Das Datensammelgesetz der EU welches vergangenes Jahr nach einer großen Kontroverse verabschiedet wurde und Ende 2007 umgesetzt werden soll, schreibt den Telefon- und Internetfirmen vor, E-mail- und Telefonverbindungsdaten der Kunden mindestens sechs Monate lang zu speichern. Unter diesem Gesetz können Ermittler aus jedem EU-Land und sogar aus den USA die Daten der Bürger einsehen.
  • Die US-Regierung finanziert laut dem New Scientist Magazine Forschungen über das Ausspähen von persönlichen Daten von Webseiten welche soziale Netzwerke formen; zur selben Zeit versuchen die Gesetzgeber in den USA, die Betreiber von sozialen Netzwerkseiten dazu zu zwingen, selbst die Informationen zu kontrollieren welche die Benutzereingeben.“

Die Entwicklung eines neuen Internets mit neuen Regulierungen wird ein Online-Kastensystem schaffen in welchem die Hubs des alten Internets Stück für Stück dem Zusammenbruch überlassen werden damit die Leute das rundum besteuerte, zensierte und regulierte Internet 2 benutzen müssen.

Machen wir uns nichts vor, das Internet ist als eines der großartigsten Werkzeuge für freie Meinungsäußerung unter ständiger Attacke durch mächtige Kreise welche nicht innerhalb einer
Gesellschaft agieren können, in der ein freier Austausch von Informationen stattfindet.
Bestrebungen in Amerika und in Europa ahmen nach, was wir jede Woche aus dem kommunistischen China hören.

Das Internet ist der beste Freund der Freiheit und der Todfeind der Kontrollfreaks. Die Auslöschung des Internets ist eines der mittelfristigen Ziele einer Elite die ihre Macht zentrieren  und die Bevölkerungen in einem Panopticon einsperren möchte.

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