Das Hoffen auf mehr tote Amerikaner: Ein Fetisch der Neokonservativen

Veröffentlicht: 11. August 2007 von infowars in 911Truth

Stu Bykofsky hat eine Todessehnsucht nach mehr Terror um das Land hinter der Regierung zu vereinen
911

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Friday, August 10, 2007
[infokrieg.tv]

Ein weiterer Neokonservativer gestand nun offen, einen Fetisch mit Horden von Apologeten der Bush-Administration zu teilen: Eine Todessehnsucht nach mehr Terror und mehr tote Amerikaner um das Land hinter Bush zu vereinen.

„Einen Monat vor dem Jahrestag denke ich dass ein weiteres 9/11 Amerika helfen würde,“


lamentiert Stu Bykofsky in seiner Kolumne bei der Philadelphia Daily News.

„Erinnern sie sich an die Gemeinschaft in der Empörung und in der landesweiten Entschlossenheit? Amerika war nicht mehr so vereint gewesen sein dem ersten Tag der Schande: dem 7. Dezember 1941.
Wir wussten damals wer der Feind war.
Amerika zerfasert und zerreißt heute wie ein billiger Pullover.
Was würde uns wieder zusammenflicken? Ein weiterer 9/11-Anschlag.
Es wird eine weitere Attacke auf unser Heimatland brauchen um das Geschnatter der Eichhörnchen zu stoppen und Amerikas rechtschaffende Wut sowie den fokussierten Willen zum Fortbestand zurückzugewinnen.“


Aha, wir brauchen also mehr Terror oder die Terroristen werden gewinnen!
Bykofsky scheint enttäuscht darüber dass über 600.000 Tote Zivilisten zusammen mit tausenden toten Truppen im Irak nicht genug sind um Amerikaner davon zu überzeugen, dass der Krieg mit mehr Entschlossenheit fortgesetzt werden muss. Also sehnt er sich nach einem Tritt in den Rücken in Form von tausenden toten Amerikanern zu Hause.

Manche werden vielleicht in einem Anfall von Zynismus denken dass Bukofsky, ein mäßig erfolgreicher Neokonservativer von dem gestern noch niemand etwas gehört hat, einfach versuchte, Schlagzeigen im Drudge Report zu machen. Wenn man jedoch Bykofskys bisherige stiefelleckende Kolumnen über die Bush-Administration liest, dann wird klar dass er es ernst meint.
Bykofsky kreischt über die Bedrohung durch „globale Terroristen die den Islam benutzen um ihre furchtbaren Sünden zu rechtfertigen, darunter das In-die-Luft-sprengen von Frauen und Kindern,“
und lädt dann die Terroristen dazu ein, mehr Amerikaner zu töten; er hilft sogar bei der Auswahl der Anschlagsziele:

„Die Golden Gate Bridge. Mount Rushmore. Chicagos Wrigley Field. Das U-Bahnnetz von Philadelphia,“


schwärmt Bykofsky.

Vielleicht sollte er sich als Freiwilliger melden um seine eigenen Kinder zu diesen Anschlagszielen zu schicken, schließlich ist Bykofsky so versessen darauf, mehr amerikansiches Blut vergossen zu sehen im Namen des Imperiums.

Oder gibt es etwa eine größere Bedrohung? Wenn Bykofsky fest zu seinen Überzeugungen steht, wäre er dann auch bereit dazu, sich einen Bombengürtel umzuschnallen und sich in einem Einkaufszentrumin die Luft zu jagen für das Wohl der Nation?
Offensichtlich nicht, aber indem man solche extremen Vergleiche heranzieht, können wir die Perversität von Bykofskys Vorschlägen rchtig verstehen.

911
Helden und Bösewichter: Die mutigen Feuerwehrleute die an 9/11 in brennende Gebäude rannten und zusammen mit den anderen Menschen starben, und daneben Stu Bykofsky, ein abstoßender Neokonservativer der mehr von solchen Szenen herbeisehnt um die Popularität seines Meisters George W. Bush zu bewahren

Bykofskys verdrehte Logik ist nicht beschränkt auf die Domäne von aufmerksamkeitssüchtigen Schreiberlingen; die Sehnsucht nach mehr Terror ist ein verbreiteter Fetisch unter Neokonservativen, Politanalysten und Akademikern.

Lt.-Col. Doug Delaney, Vorsitzender des Royal Military College in Kingston, Ontario, sagte kürzlich gegenüber dem Toronto Star dass

„der Schlüssel zur Stärkung der Entschlossenheit des Westens ein weiterer Terroranschlag wie 9/11 oder der Londoner U-Bahn-Anschlag vor zwei Jahren ist.“

Die gleiche Meinung wurde ebenfalls in einem Memo der republikanischen Partei von 2005 explizit ausformuliert. Neue Anschläge wurden herbeigesehnt die den Krieg gegen den Terror des Präsidenten „bestätigen“ und „sein Image als ein Führer des amerikanischen Volkes wiederherstellen würde“.

Vergangenen Monat schlug der ehemalige republikanische Senator Rick Santorum vor, dass eine Serie von „unglücklichen Ereignissen“, Terroranschläge, innerhalb des nächsten Jahres geschehen und die Wahrnehmung der Amerikaner über den Krieg verändern würde.
Einen Monat vorher sagte der neue Vorsitzende der republikanischen Partei von Arkansas Dennis Milligan, dass mehr Anschläge auf amerikanischem Boden benötigt würden damit Präsident Bush die Zustimmung des Volkes zurückgewinnt.

Eine Armee von Neokonservativen teilt denselben Fetisch, sie würden den Tod von tausenden Vätern, Müttern, Söhnen, Töchtern und Babies ausnützen um sich zu profilieren und zu verkünden: „Wir haben’s euch ja gesagt!“

Bykofsky und seine Kollegen sind so geschockt darüber dass sie von der Mehrheit der Amerikaner als das gesehen werden werden was sie sind: durchgeknallte Jünger einer bluttriefenden, gescheiterten neokonservativen Doktrin. Psychopathen die lieber unschuldige Menschen sterben sehen als zuzugeben, dass sie falsch lagen.

In manchen Ländern ist solche Rhetorik illegal, in Großbritannien wäre es klassifiziert als Glorifizierung von Terror. Die Aussagen der Neokonservativen sind kaum weniger ernst als so manche Propaganda von muslimischen Klerikern die wegen Aufstachelung zu Gewalt verurteilt wurden.

Die neokonservativen Maulhelden sollten dankbar sein dass in Amerika der erste Verfassungszusatz über freie Meinungsäußerung noch existiert. Andernfalls würden sie bald herausfinden dass die öffentliche Befürwortung von Massenmord beim Volk nicht sehr gut ankommt.

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