Sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern

Veröffentlicht: 28. Juni 2007 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Deutschland, EU, Geopolitik, Korruption, Krieg, Menschenrecht, Militär, Nachrichten, Wirtschaft

VW-Korruptionsaffäre ähnelt dem sächsischen Polit- und Justizskandal

Von Hans Georg

Geständnisse in der Korruptionsaffäre um den staatlich kontrollierten Volkswagen-Konzern offenbaren Parallelen zum jüngsten sächsischen Politskandal (siehe NRhZ 97). Demnach standen kriminelle Aktivitäten bei VW mit „Lustreisen“ in Verbindung. Um das Produktionsmanagement hochrangiger Firmenvertreter zu fördern und die internationale Konzernexpansion mit fügsamen Arbeitervertretern zu erleichtern, wurden auf Betriebskosten Prostituierte besorgt.

„Lustreisen“ in arme Länder

Die Wolfsburger Machenschaften gingen nicht nur zu Lasten der tschechischen VW-Tochter Skoda und ihrer Mitarbeiter; sie knüpften auch an weltweite Strukturen sexueller Ausbeutung an, die zahlreiche Frauen in den globalen Armutsgebieten veranlassen, ihren Lebensunterhalt durch gering bezahlte sexuelle Dienste für Männer aus den westlichen Wohlstandszentren zu sichern.

So genannte Lustreisen, oft auch Sextourismus genannt, werden von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert, da es dabei immer wieder zu sexueller Gewalt und zum Missbrauch von Kindern vor allem aus armen Ländern kommt. Wie dieses Geschäft funktioniert und welche Interessen es bedient, zeigen Enthüllungen aus Leipzig. Zu den wichtigsten Staaten, von denen Sextourismus ausgeht, gehört Deutschland.

Erste Informationen über die aktuelle Korruptionsaffäre im Volkswagen-Konzern, bei dem das Bundesland Niedersachsen Großaktionär ist, drangen bereits im Juli 2005 an die Öffentlichkeit. Auslöser war die fristlose Entlassung des deutschen Personalvorstands von Skoda; die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug. Dem Vorstandsmitglied wird vorgeworfen, über Tarnfirmen Gelder der tschechischen VW-Tochter abgezweigt und sich persönlich bereichert zu haben. Mehrere Mitglieder des Betriebsrates wurden mit Zuwendungen aus der Konzernkasse bestochen: Bargeld, Luxusreisen und kostenfreie Dienstleistungen von Prostituierten.

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