GRAFFITI-LEGENDE VOR GERICHT-Sprühender Unsinn

Veröffentlicht: 12. Juni 2007 von infowars in Nachrichten, Polizeistaat, USA

Von Sebastian Moll, New York

spiegel .de

Die New Yorker Säuberungs-Politik treibt absurde Blüten: Weil er mehrere U-Bahn-Waggons verschandelt haben soll, drohen einem Veteranen der Graffiti-Szene 42 Jahre Gefängnis. Ein bisschen spät – schließlich ist Alan Ket seit 20 Jahren anerkannter Künstler und Grafiker.

Alan Maridueña – oder kurz „Ket“ wie der Star der New Yorker Graffiti-Szene auf der Straße heißt – wusste nicht, wie ihm geschah, als er kürzlich gleich drei Staatsanwälten verschiedener New Yorker Bezirke vorgeführt wurde. Fünf Tage lang saß er in Untersuchungshaft, 60.000 Dollar Kaution musste er aufbringen. Die Zeiten, in denen Ket gewohnheitsmäßig bei Nacht und Nebel ganze U-Bahn-Waggons mit seinen mittlerweile berühmt gewordenen „Graffs“ überzog, liegen schließlich schon mehr als 20 Jahre zurück. „Ich bin doch heute ein ganz gewöhnlicher kommerzieller Künstler“, sagte Ket konsterniert vor dem Vernehmungssaal des pompösen Manhattaner Amtsgerichts an der Centre Street.

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