Rostock – geheime Staatsbedienste im „Schwarzen Block“?

Veröffentlicht: 3. Juni 2007 von infowars in Der schwarze Block, Deutschland, G8, Polizeistaat, Propaganda, Staatsterror

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Oder Mitarbeiter einer bislang noch geheimen staatlichen Organisation? Kriegsmacher als Machtinstrument von Kanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Schäuble?

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onlineredaktion – In Rostock wurden bei schweren Auseinandersetzungen am Rand der Demonstration mit rund 80.000 G8-Kritikern und auch G8-Gegnern ca. 150 Polizisten verletzt. Auch friedlich Demonstrierende sollen verletzt wurden sein, teilweise von Demonstrationsstörern, die als „Schwarzer Block“ auftraten.

TV-Aufzeichnungen zeigen, dass Polizei-Besatzungen von Wasserwerfern auf ihre eigenen Kollegen zielten und diese zu Fall brachten. Dabei wie auch durch Attacken mehrerer so genannter „Autonome“ wurden sie teils schwer verletzt. Wütende Zivilisten sollen ein Auto angezündet und Mülltonnen umgeworfen haben. Einige der friedlich Demonstrierenden haben versucht, diese Gewalttätigen zu bremsen und wurden darauf von jenen attackiert.

Am schlimmsten sollen einige ältere Vermummte gewütet haben. Sie werden indes von friedlichen Demonstranten verdächtigt, Polizisten zu sein oder zumindest von der Polizei bezahlt zu werden. Denn: Seit einer Hamburger Demo gegen den früheren Innensenator Schill ist bekannt, dass sich Polizisten schwarz verkleidet unter friedliche Demonstranten mischen und uniformierte Polizisten mit Flaschen und Steinen oder anderen Gegenständen bewerfen und damit friedlich begonnene Demonstrationen eskalieren lassen.

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In Rostock: Vermummte Polizisten oder Steine werfende Demonstrationsgegner? Oder beides?
© Foto: dpa.

Nach außen hin, besonders für den Presse-Mainstream, sieht es dann so aus, als gebe es unter den Demonstranten einen extrem gewalttätigen Block. Doch sie zählen nicht zu den Demonstranten, sondern sind eine Gruppe, die immer öfter bei friedlichen Demonstration auftauchen und Krieg machen.

Da die Methode inzwischen längst unter Polizisten, die in Uniform zu den Demonstrationen befohlen wurden, bekannt ist, soll es jetzt in Hamburg zu einer Welle von Krankmeldungen gekommen sein. Häufigste Diagnose der krankschreiben Mediziner sollen „Rückenleiden“ sein.

Nach einer überwiegend friedlichen Demonstration gegen den kommende Woche in Heiligendamm stattfindenden G8-Gipfel eskalierte am Rostocker Hafen die Situation. Gemäß der Polizei kam es mehrmals zu „massiven Angriffen“ aus einer Gruppe von insgesamt bis zu 3.000 teils vermummten und schwarz gekleideten „Demonstranten“, die angeblich grundlos auf Polizisten losgegangen seien. Sie hätten ein Polizeiauto zerstört und mehrere Beamte verletzt, sagte eine Sprecherin. Es kam zu Tumulten, die vom Dröhnen der Polizei-Helikopter und den Sirenen der Rettungsfahrzeuge akustisch begleitet wurden.

Gehwegplatten als Wurfgeschosse
Gegen 17.30 Uhr schien die Hölle ausgebrochen zu sein. Ein Polizeisprecher soll gesagt haben: „Die Autonomen schlagen alles kurz und klein, was sich ihnen in den Weg stellt“. Gehwegplatten wurden herausgerissen, Parkscheinautomaten demoliert. Schwarzer Rauch und Tränengas zogen durch die Straßen wie auch die Polizei, die damit versuchte, die Wütenden zu bändigen.

Laut Polizei gab es auf beiden Seiten mehrere teils Schwerverletzte. 146 Polizisten wurden verletzt, 18 angeblich so schwer, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Insgesamt wurden 17 Demonstranten festgenommen, von 49 wurden die Personalien aufgenommen. Viele Demonstranten verließen wegen der Krawalle die friedliche Abschlusskundgebung, die nur wenige hundert Meter entfernt stattfand. Mehrere Schaufensterscheiben im Umkreis gingen zu Bruch.

Die Veranstalter der angemeldeten Demonstration distanzierten sich von den wütenden Demonstrationsgegnern.

Gipfelstuermer – Die blutigen Tage von Genua

“Der schwarze Block” und die Polizei arbeiten zusammen um zu eskalieren und die Demonstranten zu diskreditieren!

Vor knapp einem Jahr versammelten sich die Regierungschefs der größten Industrienation in Genua zum jährlich stattfindenden Wirtschaftsgipfel G-8. Während die Staatschefs und ihre Berater im frisch herausgeputzten Palazzo Ducale über den freien Warenverkehr in der Welt berieten, forderten 300.000 Globalisierungsgegner auf den Straßen des Konferenzorts eine gerechtere Welt. Noch nie hatten sich so viele Menschen zu einem Protest gegen die herrschende Weltordnung versammelt, und noch nie war die Reaktion der Polizei so scharf wie in Genua. Die Regierung Berlusconi, seit wenigen Wochen im Amt, hatte 20.000 Polizisten zusammengezogen. Und diese prügelten und verhafteten in einer Willkür, die die parlamentarische Opposition in Rom an chilenische Zustände erinnerte. Hunderte zum Teil Schwerverletzte wurden mit gebrochenen Rippen, Beinen und Armen in Krankenhäuser eingeliefert. Gleichzeitig – so erzählen Zeugen – hätten Polizisten mit faschistischen Liedern und mit Hymnen auf Mussolini ihre “Siege” gefeiert.Doch der öffentlichen Ordnung hat das rabiate Vorgehen der Polizei wenig genützt. Im Gegenteil: Rund 800 Schwarzvermummte konnten in Banken ungestört Feuer legen, Supermärkte plündern oder Autos anzünden. Die Gewalttäter, eine Mischung aus Skins, Hooligans, Neonazis und professionellen Randalierern, zogen drei Tage lang brandstiftend durch Genua und nahmen quasi unter den Augen der Polizei – manche sagen, mit ihrer stillen Duldung – die Stadt auseinander.

Kommentare
  1. […] Wer es nicht einmal Auge in Auge miterlebt hat, nun spreche/ schreibe ich von den Mai basierten Ausmassen hier Berlin, kann sich die Gewaltbereitschaft einiger;siehe Rostock – geheime Staatsbedienste im “Schwarzen Block”? […]

  2. G8: Gewalt gegen Polizisten

    2Ueberall wird diskutiert. Die Politiker und Organisatoren (auf der G8-Seite!) sind sich jetzt natuerlich einig, dass genug Polizei und Staatsgewalt vor Ort ist! Ja, ueberall wird von ihnen lauthals verkuendet wie Recht sie eigentlich haben.
    Aber mal i…

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