Archiv für 8. Februar 2007

Die Polizei hatte im April Ermittlungen aufgenommen, nachdem bekannt wurde, dass Blair mehrere Personen für das Oberhaus des Parlaments nominiert hatte, die seiner Labour-Partei bedeutsame Kredite gewährt hatten.

welt.de

Ruth Turner

Unter Verdacht: Ruth Turner
London – Bei den Ermittlungen zum britischen Parteispendenskandal ist eine Vertraute von Premierminister Tony Blair festgenommen worden. Ruth Turner, Abteilungsleiterin im Büro Blairs, sei wegen möglicher Verwicklung in den Skandal vernommen und gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt worden, teilte die Polizei mit. (mehr …)

Die „Berliner Umschau“ dokumentiert die Erklärung des Bundesausschusses

berlinerumschau.de

Anlässlich der Entscheidung des Bundeskabinetts, der NATO für den Krieg in Afghanistan Tornado-Aufklärungsflugzeuge zur Verfügung stellen zu wollen, erklärt der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski:

Geplant ist der Einsatz von sechs bis acht Tornados, die nach Angaben von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) bereits Mitte April entsandt werden könnten. Für April/Mai ist eine neue Militäroffensive der US-Streitkräfte und ihrer Verbündeten im besonders unsicheren Südafghanistan angekündigt, in deren Dienst die deutschen Maschinen stehen würden. (mehr …)

Reuters
Wednesday, February 7, 2007

Video here

The Federal Reserve sent record payouts of more than $4 billion in cash to Baghdad on giant pallets aboard military planes shortly before the United States gave control back to Iraqis, lawmakers said Tuesday.

The money, which had been held by the United States, came from Iraqi oil exports, surplus dollars from the U.N.-run oil-for-food program and frozen assets belonging to the ousted Saddam Hussein regime.

Bills weighing a total of 363 tons were loaded onto military aircraft in the largest cash shipments ever made by the Federal Reserve, said Rep. Henry Waxman, chairman of the House Committee on Oversight and Government Reform. (mehr …)

Eine verschwundene Dienstmeldung mit sensationellem Inhalt: Die Anzeichen mehren sich, dass Polens Führung doch von dem Plan für ein Attentat auf den Papst wusste.
Von Thomas Urban, Warschau /sueddeutsche.de

Attentat auf Papst Johannes Paul II.

1981: Papst Johannes Paul II. bricht zusammen, nachdem Mehmet Ali Agca mehrere Schüsse auf ihn abgegeben hatte.
Foto: dpa

 

Bislang hatte die Version gegolten, dass die kommunistische Führung Polens nichts wusste von den Plänen für ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981. Die Auftraggeber, vermutlich der sowjetische Staatssicherheitsdienst KGB, hätten den polnischen Kommunisten nicht getraut, seitdem diese im Jahr zuvor die Gewerkschaft Solidarität zugelassen hätten.

Durch viele Dokumente ist in der Tat belegt, dass Moskau über die immer stärker werdende Demokratiebewegung in Polen beunruhigt war und durchaus zutreffend als Inspirator den polnischen Papst ansah. Doch nun ist diese Version, nach der Warschau nichts wusste, innerhalb weniger Monate bereits das zweite Mal erschüttert worden.

Das Wochenmagazin Wprost hat einen ehemaligen Oberst der militärischen Auslandsaufklärung ausfindig gemacht, der berichtete, er selbst habe wenige Wochen vor dem Attentat eine Dienstmeldung sensationellen Inhaltes verfasst: Der polnische Geheimdienstresident in der syrischen Hauptstadt Damaskus habe ihm unter Berufung auf andere Dienste berichtet, dass die nationalistische türkische Terrororganisation Graue Wölfe ein Attentat auf den polnischen Papst plane. In der Tat gehörte der nach den Schüssen auf dem Petersplatz festgesetzte Türke Ali Agca den Grauen Wölfen an.

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