Wie Geschichte gemacht wird

Veröffentlicht: 14. Januar 2007 von infowars in Deutschland, Geschichte, Mindcontrol, Nachrichten, Polizeistaat, Propaganda, Terror

0815-info.de

Motassadeq zu 15 Jahren Haft verurteilt
Das Recht wird der Politik angepasst oder welcher Arsch darf’s heute sein

von El Patio
Hamburg. Die Verteidiger des zu 15 Jahren Haft verurteilten Mounir El Motassadeq haben Revision gegen das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) in Hamburg eingelegt. Der Antrag von Motassadeqs Anwalt Ladislav Anisic sei am Dienstag per Fax beim 7. Strafsenat des OLG eingegangen, sagte eine Justizsprecherin in der Hansestadt. Die Verteidigung muß ihren Antrag nun innerhalb eines Monats begründen. Der Marokkaner war am Montag wegen Beihilfe zum 246fachen Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vom OLG zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden[1]. „Es sei ein fairer Prozess gewesen.” lese ich im bundesdeutschen Blätterwald.

Ich lebe zwar in einer Bananenrepublik, aber hier merken die Leute wenigstens noch wenn Sie verarscht werden. Fair? Und das am 10. Januar? „Der Prozess gegen „van der Lubbe und Genossen“, der vom 21. September bis 23. Dezember 1933 vor dem 4. Strafsenat des Leipziger Reichsgerichts stattfand und als Leipziger Reichstagsbrandprozess in die deutsche Rechtsgeschichte einging, gilt manchen deutschen Juristen noch heute als im Wesentlichen rechtsstaatliches, das heißt objektives, faires und unparteiisches Verfahren“ der Historiker Dr. Alexander Bahar am 9. Dezember 2003 im Rahmen einer Veranstaltung zum 70. Jahrestag des Reichstagsbrandprozesses im ehemaligen Reichsgericht in Leipzig vor über 300 Richtern und Staatsanwälten. Bahar ist Koautor des Buches „Der Reichstagsbrand. Wie Geschichte gemacht wird“[2]. Trotz der Manipulation von Beweismitteln, trotz der aus Konzentrationslagern vorgeführten „Arbeiterzeugen“ die bekunden sollten, dass die KPD den Aufstand geplant und der Reichstagsbrand das „Fanal“ dafür hätte sein sollen.

Heute sind das die Folterzellen der CIA in denen die Zeugen ihre Aussagen zu Protokoll geben und die Beweisen dann, dass der “Krieg der Kulturen“ ausgebrochen ist. Heute ist das „FANAL“ der Angriff im Golf von Tonkin, nee das war das Fanal von gestern, 1964, Johnson, … der Angriff der Sandinisten auf die USA, auch nicht, das war das Fanal von 1981-1990, Ronald Reagan, Angestellter von General Electric und Mickey Mouse, Dominotheorie, Schutz der Interessen der United Fruit Company, …

Merke: die USA ist im Gegensatz zu uns nämlich keine Bananenrepublik, deswegen hält sie sich welche! Schutz der Babys, Kuwait, auch nicht, das war das Fanal vom Papa 1990, der Angriff von Saddam mit seiner Mutter aller Bomben auf die USA, das war erst später, das war das UNO-Fanal, … jetzt hab ichs: „The true symbol of the financial power,“ das wars!

Bankeinbruch. Hat er gesagt der Präsident der USA, nicht das mit dem Einbruch, sondern das mit „The true symbol of the financial power is gone.“ Als Krimileser weiß ich, der, der die Beute hat, ist der Dieb. Ein Deutscher, muss ja nicht immer ein Holländer sein, aber Waffengeschäftsförderer-Schäuble, der rollt zwar in den Fußstapfen vom großen F.J.S., kleiner Trickbetrüger, Hütchenspieler-Niveau, Dark Father mit seiner Gang, also rein betriebswirtschaftlich betrachtet haben sich diese „Freunde der italienischen Oper“ in den letzten 3 Jahren dumm und dämlich verdient. Allein Cheneys Aktienanteil bei Halliburton ist letztes Jahr um 3000% gestiegen. Wie hoch war eigentlich der Anteil von Rumsfeld, Wolfowitz, Richard Perle, Douglas Feith, David Wurmser, William Luti, die werden sich doch nicht mit Freikarten für den nächsten Opernball zufrieden gegeben haben?

Der Reichstagsbrandprozess gilt manchen deutschen Juristen noch heute als im Wesentlichen rechtsstaatliches, das heißt objektives, faires und unparteiisches Verfahren, trotz der ganz offensichtlich gedungener Zeugen, darunter Polizeispitzel und –provokateure. Wer ist das denn jetzt, FBI-Finanzchef Kardinal Paul Casimir Marcinkus aus Chicago? Kann nicht sein, das war in den 70zigern als der mit 1 Million gefälschter Aktien erwischt wurde, der ist aber in Pension, Roberto Calvi, der Bankier Gottes, der hat gebaumelt, die Herren betrieben mal den größten Geldwäscher-Ring Europas, Devisengeschäfte, Waffengeschäfte, Mafia Gelder, Heroinhandel, … Drogenhandel – Jack Abramoff, jetzt hat es geklickt, der hat doch in einem Korruptionsprozess Betrug und Verschwörung zugegeben. Er unterstützt damit die Ermittlungen gegen korrupte US-Politiker. Alles klar, Ermittlungen gegen bis zu 20 führende Politiker und deren Mitarbeiter eingeleitet. Auch gegen den früheren republikanischen Fraktionsvorsitzenden im Repräsentantenhaus, Tom DeLay, wird ermittelt. DeLay ist ein politischer Freund des US-Präsidenten George W. Bush. Er soll von Abramoff oder dessen Verbindungsmännern in den Jahren 2001 bis 2004 mindestens 57.000 Dollar erhalten haben[3].

Peanuts, aber diese Casino-Schiffe, … der Mord, Atta am Black-Jack-Tisch – an dieser Stelle verweise ich auf Andreas Hauss und Mathias Bröckers und darf Immanuel Kant zitieren, der schrieb 1798 im Streit der Fakultäten: „Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden“. Statt Ziegengeschichten einfach Immanuel Kant lesen Mister Präsident. „Das Bewusstsein, meine Herren vom Hanseatischen Oberlandesgericht, ist von vorneherein schon ein gesellschaftliches Produkt und bleibt es, solange überhaupt Menschen existieren,“ zu dieser Erkenntnis kam ein sehr bekannter Bartträger, der lebte aber ca. 50 Jahre nach Kant.

Beide Herren, der Königsberger und Carlos kannten noch nicht die Diskussionsmacht des Mainstream, das tägliche Infotainment. „Wahr“ ist nur das, was in den täglichen Wiederholungsschleifen und Echokammern unserer Medien verstärkt wird. Nicht der Realitätsgehalt einer Nachricht, sondern die Wiederholungsrate – der Penetrationsgrad – entscheidet darüber, was sich als Wahrheit etabliert.

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