„Der Doppelmord an Uwe Barschel“ Wolfram Baentsch

Veröffentlicht: 24. November 2006 von infowars in Deutschland, Geopolitik, Geschichte, Iran, Israel, Medien, Waffen


… gerade hat uns die aktuelle Nachricht erreicht, daß das neue Buch »Der Doppelmord an Uwe Barschel« verboten werden soll. Am Freitag wird ein Gericht darüber entscheiden.


Bis heute ein Staatsgeheimnis: Der Mord an Uwe Barschel

Uwe Barschel mußte sterben, weil er von einem Waffengeschäft zwischen Israel und dem Iran erfahren hatte. Dadurch wurde er zu einem untragbaren Risiko für die Geheimdienste. Ein Killerkommando des Mossad hat Uwe Barschel in Genf ermordet. Dies sind die brisanten Schlußfolgerungen, die Wolfram Baentsch nach mehrjährigen Recherchen in diesem Buch zieht.

Baentsch durfte als Erster Dokumente einsehen und auswerten, die bis heute als Verschlußsache gelten. »Der Fall Barschel wäre längst gelöst, wenn die ermittelnden Staatsanwälte von Lübeck ihrer Arbeit ungehindert hätten nachgehen können. An Intelligenz und professionellem Vermögen hat es ihnen wahrlich nicht gefehlt …«.

Doch schon vier Tage nach dem Tod Barschels war in der Baseler Zeitung zu lesen, in welche Richtung die Sache gehen sollte: «Nach sehr zuverlässigen Informationen, welche die BAZ bekam, haben die politischen und die Justizbehörden von gewichtiger deutscher Seite und über mehrere Kanäle den Wunsch übermittelt bekommen, daß es in aller Interesse wäre, wenn man diesen Fall als Selbstmord einstufen könnte.« Welche »gewichtige deutsche Seite« und welche »Kanäle« übermittelten diesen »Wunsch«, und von wessen »Interesse« ist hier die Rede?

»Ich würde Helmut Kohl fragen: War das Mord aus Staatsräson?«
Witwe Freya Barschel

Kopp Verlag

Kommentare
  1. Dr.Hecker, Manfred sagt:

    Sehr geehrter herr Baentsch,

    ein exzellentes, wenn auch leider tief erschütterndes Buch.
    Ein Detail hat mir allerdings gefehlt: Ich habe damals als Gutachter des BKA den sogenannten ‚Stoltenberg‘-Brief mit Barschels Unterschrift untersucht und festgestellt, dass es sich bei der Unterschrift um eine Fälschung handeln muss (da sie deckungsgleich mit einer echten Unterschrift war). Sie erwähnen an einer Stelle Ihres Buches, dass Pfeiffer in der Staatskanzlei für Grußworte zuständig war: Interessanterweise stammte die Unterschrifts-Vorlage für den Stoltenberg-Brief von einem Grußwort Barschels für das Magazin EPOCHE.
    Nach der Thüringer Allgemeinen vom 10.10.1991 steht zwischenzeitlich fest, dass es sich bei dem Machwerk um eine Auftragsarbeit des STASI gehandelt hat.
    Dieser Begutachtungsfall ist übrigens in meinem 1993 erschienen Buch ‚
    Forensische Handschriftenuntersuchung‘ -ISBN 3-7832-0792-4- auf den Seiten 124/125 und 203 beschrieben.
    Dies nur zur Ergänzung Ihrer Recherchen. Machen Sie Weiter so!
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. M. Hecker

  2. Astrid Stadthaus-Panissié sagt:

    Sehr geehrter Herr Baentsch,

    danke für Ihr Buch. Es hat mich tief betroffen gemacht. Ich habe nie an einem Mord an Uwe Barschel gezweifelt. Zum Zeitpunkt des Geschehens lebte ich in Frankreich, dort erfolgte eine sehr differenzierte Berichterstattung. Die Bitte „von hoher deutscher Seite, das Ganze als Selbstmord darzustellen“ machte auch dort die Runde. Die deutsche Öffentlichkeit wurde gezielt verdummt und manipuliert – und hat es mit sich geschehen lassen.

    Nun gibt es doch viele neue Erkenntnisse. Aber wo bleibt der öffentliche Aufschrei, wo der Protest über so ungeheuerliche Machenschaften? Wo bleiben Recht und Ordnung und wo die Gerechtigkeit?

    • jagst sagt:

      in wikipedia wurde berichtet, dass U.Barschel 10 mg Tavor genommen hätte, dies bezweifle ich, denn mit dieser Menge kann ein Mensch weder vernünftig sprechen noch einen rotwein trinken.

  3. jagst sagt:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13525739.html
    14.12.1987

    Tavor entzieht der Angst den Boden

    Wirkungen und Nebenwirkungen von Uwe Barschels Psycho-Droge *
    kein patient nimmt dies freiwillig

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