Mit ‘Geldschöpfung’ getaggte Beiträge

Der schwerdisch/deutsche Anwalt für Bankrecht spricht über die grundlegenden Probleme im Geldsystem und stellt dar, wie ein besseres System aussehen könnte.

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Früher nahmen die Bergleute Kanarienvögel als Frühwarnanzeiger mit in die Grube. Wenn die Luft so schlecht wurde, dass die Kanarienvögel starben, dann war es auch bald um die Bergleute geschehen. Heute kann man Japan als den Kanarienvogel für die außer Kontrolle geratene Politik des sogenannten Deficit Spending betrachten, das dieser Tage in den Vereinigten Staaten und Großbritannien betrieben wird …

»Wir hängen vollständig von den Geschäftsbanken ab. Irgendjemand muss jeden zirkulierenden Dollar ausleihen, egal ob in bar oder in Form eines Kredits. Wenn die Banken reichlich viel synthetisches Geld erzeugen, sind wir reich; wenn nicht, hungern wir. Es gibt bei uns kein permanentes Geldsystem. Begreift man dieses Bild in seiner ganzen Dimension, dann mag man die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Position kaum glauben, aber die Lage ist so. Das ist das wichtigste Problem, mit den sich intelligente Menschen befassen und über das sie nachdenken könnten.« – Robert H. Hemphill, Kreditmanager der Federal Reserve Bank of Atlanta, 1934

 

Am 1. November schrieb der Wirtschafts-Redakteur des Daily Telegraph, Ambrose Evans-Pritchard, in einem Artikel mit der Überschrift »Japan, nicht Amerika, sollte uns beunruhigen«:

»Hilflos driftet Japan in eine dramatische Finanzkrise. Seit 20 Jahren ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt … süchtig nach dem Deficit Spending à la Keynes – und hat zugelassen, dass dadurch die Staatsverschuldung ein solches Ausmaß erreicht hat, dass es kein Zurück mehr gibt. Die in die Höhe schießenden Kosten der Absicherung gegen einen japanischen Staatsbankrott zeigen, dass das Modell vor die Wand gefahren ist …

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