Deutsche Steuergelder für Bilderberg verprasst: Vertrauliches Scheel-Protokoll jetzt online!

Veröffentlicht: 17. August 2012 von infowars in Bilderberg

Überraschend erlaubte der frühere deutsche Bundespräsident Walter Scheel (93) der Zeitschrift MYSTERIES, Einblick in seine bislang streng vertraulichen Bilderberg-Dossiers zu nehmen. Resultat: Die angeblich privat finanzierten Konferenzen wurden jahrelang mit deutschen Steuergeldern unterstützt. Kopp Online und Luc Bürgin stellen das wohl brisanteste Dokument aus Scheels Nachlass jetzt exklusiv online.

 

»Gern genehmige ich die Nutzung meines Nachlasses«, schrieb Alt-Bundespräsident Walter Scheel am 2. April 2012 und wünschte »viel Erfolg bei Ihrer Arbeit«. Mit dieser »Freikarte« ließ MYSTERIES im Bundesarchiv in Koblenz 30 Archivbände von 1979 bis 1986 sichten: Scheels bislang unter Verschluss gehaltene Dokumente über seine Zeit als Vorsitzender der Bilderberg-

Konferenzen! Darunter auch vertrauliche Protokolle und Notizen über die 1980 in Aachen veranstaltete Geheimkonferenz der Mächtigsten dieser Welt.

 

Wie aus den Unterlagen hervorgeht, organisierten der damalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, und Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher jeweils ein festliches Essen für die Teilnehmer der Konferenz. In einem persönlichen Schreiben hatte Genscher dem neuen Bilderberg-Vorsitzenden Scheel zuvor »zu der hohen Auszeichnung« gratuliert und die Bilderberg-Treffen als »wichtige Veranstaltung« gelobt, welche »wichtige Denkanstöße« gebe.

 

Knapp 9.500 DM ließ allein das Bundesaußenministerium für das leibliche Wohl der Bilderberger springen, und auch Ministerpräsident Rau ließ sich nicht lumpen: Für das Mittagessen der rund 140 Gäste am 19. April 1980 brachte die nordrhein-westfälische Landesregierung ebenfalls rund 9.000 DM auf –  alles finanziert aus Steuergeldern, versteht sich.

 

Ironie des Schicksals: Am selben Tag berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihren Lesern nichtsahnend das Gegenteil: »Ausdrücklich wurde in Aachen der private Charakter der Konferenz betont. Sie erhalte keine Regierungsmittel, sondern Unterstützung von Einzelpersonen, Gesellschaften und Stiftungen.« Stimmt nicht! Denn Scheels Akten zufolge trug die deutsche Bundesregierung unter Helmut Schmidt den Löwenanteil der Kosten für die Bilderberg-Konferenz in Aachen. So heißt es in einem internen Protokoll vom 26. November 1979 über die Vorbereitung des Treffens: »Die Bundesregierung hat durch Herrn Staatsminister Wischnewski Herrn Wolff zugesagt, für Bilderberg 80- bis 100.000 DM zur Verfügung zu stellen.«

 

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