„Nazi-Skandal“ um Ruderin war linke Antifa-Ente

Veröffentlicht: 7. August 2012 von infowars in Nachrichten

Der in den letzten Tagen in Deutschland in hysterische Höhen getriebene „Nazi-Skandal“ um die Ruderin Nadja Drygalla war offenbar eine Ente aus der Feder linksextremer Antifa-Journalisten. Etwas mehr als zwei Tage nach ihrer Abreise aus dem Olympischen Dorf in London stellte sich die junge Sportlerin mit verweinten Augen der Deutschen Presseagentur. Dabei distanzierte sie sich nicht nur selbst von jeglichem Rechtsextremismus, sondern gab auch bekannt, dass sich ihr Freund bereits vor drei Monaten aus dieser Szene zurückgezogen habe.

Anders als die „Enthüllungen“ über die Rostocker Sportlerin wollen die Medien die Entwarnung freilich nicht unüberprüft zur Kenntnis nehmen. Erst müssen umfangreiche „Ermittlungen“ stattfinden, die der Vorsitzende des Deutschen Ruderverbandes, Kaidel, in Aussicht stellen darf. Diese Ermittlungen würden dann darüber entscheiden, ob sie eine „zweite Chance“ erhält oder ob bereits die erste Denunziation durch Linksextremisten den erwünschten Erfolg, nämlich das Karriereende Drygallas, nach sich ziehen wird. Selbstverständlich wollen auch alle am Rande zuständigen Politiker möglichst lange, intensiv und öffentlich über die Sache weiterreden.

Drygalla kritisiert Medien als unfair

Zum Erstaunen, wohl auch zum Missfallen der Jagdgesellschaft wirkt Nadja Drygalla nicht gebrochen. Sie klärt über ihre Distanz zum Rechtsextremismus auf, weist Verdächtigungen von sich, wonach sie selbst an einschlägigen Demonstrationen teilgenommen habe, und teilt mit, dass auch ihr Freund sich im Mai aus der Szene entfernt habe und aus der NPD ausgetreten sei. „Ich empfinde das als unfair und ungerechtfertigt“, sagt Drygalla. Die Entrüstung über diesen Satz ist den Medien anzumerken, die ihn zitieren. Die freche Nazi-Göre hat sich zu verteidigen, aber dabei nicht die Speerspitzen des grundgesetztreuen Journalismus anzugreifen. Der Charakter der Gesinnungswächter ist nicht zu hinterfragen.

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