Amerikanische Einflussagenten an der Spitze der syrischen »Opposition«: Die Rolle der Bilderberger und des Council on Foreign Relations

Veröffentlicht: 23. Juli 2012 von infowars in Bilderberg, CFR

Chris Marsden

 

Am 12. Juli stellte Charlie Skelton in der allgemeinen Kommentarkolumne »Comment is Free« der britischen Tageszeitung The Guardian die grundlegende Frage, die von den führenden Medien weltweit niemals gestellt wird. Der Beitrag mit der Überschrift »Die syrische Opposition: Wer zieht hier eigentlich die Fäden?« ist eine vernichtende Offenlegung der engen Verbindungen zwischen der syrischen Opposition und amerikanischen, britischen und französischen Geheimdiensten sowie führenden amerikanischen Neokonservativen

 

Zudem legt er dar, dass sich die Bildung des Syrischen Nationalrats (SNC) und die Ernennung seiner Führungsriege auf seit Langem gehegte und gutfinanzierte Pläne für einen Regimewechsel in Syrien und in der gesamten Nahmittelost-Region zurückverfolgen lässt. Diese Pläne gehen

mindestens bis in das Jahr 2005 zurück und wurden von Washington finanziert, das sich davon die Sicherung und Festigung seiner politischen Kontrolle der erdölreichen Region erhoffte.

 

Skelton gibt nicht vor, einen umfassenden Einblick zu liefern, sondern konzentriert sich bewusst auf einige wenige prominente Mitglieder des SNC und stellt einige der lautstärksten Befürworter eines militärischen Eingreifens heraus, die nach seiner Einschätzung von westlichen Mächten bezahlt werden.

 

Zu diesen Personen, die fast schon routinemäßig immer wieder als »offizielle Sprecher« oder »Aktivisten der Demokratiebewegung« zitiert werden, gehört die in Paris lebende syrische Akademikerin Bassma Kodmani, die dem Exekutivbüro des SNC angehört und dort für auswärtige Angelegenheiten verantwortlich ist.

 

Kodmani nahm bereits mehrfach an den Konferenzen der Bilderberg-Gruppe teil, einer losen Verbindung führender  Politiker, die die Verbindungen zwischen dem amerikanischen und europäischen Imperialismus stärken und ihre gemeinsamen weltweiten Interessen unter dem Banner der Förderung des transatlantischen Bündnisses durchsetzen wollen.

 

2005 arbeitete Kodmani für die Ford-Stiftung in Kairo. In jenem Jahr verschlechterten sich die syrisch-amerikanischen Beziehungen dramatisch, als Präsident George W. Bush zusammen mit Israel ein militärisches Vorgehen gegen Damaskus in Erwägung zog.

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