Kriegspropaganda: An den Händen von »Menschenrechtlern« klebt Blut

Veröffentlicht: 16. Juni 2012 von infowars in Propaganda

Gerhard Wisnewski

 

Edel, hilfreich und gut sind sie, unsere »Menschenrechtler« – und natürlich über jeden Zweifel erhaben. Dabei stimmt auch für Menschenrechtler: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Und diese Früchte sind Propaganda und Krieg…

 

Da hat die US-Armee ja mal wieder eine schöne Propagandameldung herausgegeben: »Truppen der syrischen Regierung und Milizen randalieren in Städten und Dörfern, verschleppen systematisch Männer aus ihren Häusern, um sie gemeinsam zu exekutieren. Haus und Eigentum werden kaltblütig verbrannt und manchmal auch die Leichen der Getöteten. Sie schießen rücksichtslos in Wohngebiete und töten und verletzen Männer, Frauen und Kinder. Gefangene werden routinemäßig gefoltert, manchmal bis zum Tode.«

 

 

Typischer Propaganda-Duktus

 

Na ja – das kennen wir ja schon. Der Text weist die typischen Merkmale von Propaganda auf:

 

  • zahlreiche, auf die Spitze getriebene Gräuel,
  • auf engstem Raum (fünf Zeilen) zusammengedrängt,
  • Zivilisten, insbesondere Frauen und Kinder, als Opfer,
  • totale »Überdrehung« (unnatürliche Anhäufung und Verdichtung von Gräueln),
  • Darstellung des Feindes als »durchgeknallt«, »tollwütig« und »außer Rand und Band«,
  • extrem aufstachelnde Wirkung.

 

 

Ergebnis: Hetzpropaganda

 

Das Ergebnis nennt man »Hetzpropaganda«. Wobei die emotionale Wirkung solcher Hetze den Denkprozess inhibiert, also unterbindet. Da die geschilderten Gräuel enorme Emotionen heraufbeschwören, schließt sich das Handeln direkt an die Emotionen an; das Denken wird ausgeschaltet. Erinnern wir uns nur an die 1990 und 1991 verbreitete Gräuelgeschichtevon den irakischen Soldaten, die angeblich Babys in kuwaitischen Krankenhäusern aus den Brutkästen gerissen und auf den Boden geworfen haben sollen: War das nicht so schrecklich, dass man sofort handeln musste – und zwar, ohne weitere Fragen zu stellen? Natürlich. Und so kam es dann ja auch. Die erlogene Propagandageschichte ermöglichte den USA den Eintritt in den Krieg gegen den Irak.

 

Auch in Sachen Syrien tritt die Propaganda nun in eine Phase ein, in der niemand mehr nachdenken kann und will. Je schlimmer die beschriebenen Gräuel, desto mehr setzt das Denken aus. Dabei hat Denken noch keinem geschadet. Werfen wir daher nochmals einen Blick auf diesen Text: Welchen Sinn würde es machen, wenn die syrische Armee die eigenen Dörfer verwüsten, Männer, Frauen und Kinder umbringen und Häuser abfackeln würde? Natürlich gar keinen. Vielmehr würde es die Zivilbevölkerung schnurstracks in die Arme der Rebellen treiben. Die Rebellen würden plötzlich als Schutzmacht gegenüber der offenbar völlig durchgeknallten Regierung erscheinen. Des weiteren würden solche Gräuel Syrien international weiter isolieren und noch etwas viel Schlimmeres heraufbeschwören, nämlich einen Krieg von Supermächten wie den USA gegen das Land. Ist es wahrscheinlich, dass Staatschef Assad und seine Militärs dies heraufbeschwören wollen? Eigentlich nicht. Daher erscheinen diese Berichte schon ohne weitere Betrachtung von Beweisen oder Nicht-Beweisen in sich unlogisch und unwahrscheinlich. Eben »durchgeknallt«.

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Kommentare
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