Unser gemeinsamer Feind

Veröffentlicht: 22. März 2009 von infowars in Medien, Pressefreiheit, Propaganda, Zensur

Die Presse ist als sogenannte vierte Macht im Staat durch die Verfassungen der meisten demokratischen Länder ausdrücklich geschützt. Der Grund dafür ist, weil die Verfassungsväter es bewusst so gewollt haben, weil die Hauptaufgabe der Presse ist es genau diese Verfassung zu schützen.

Die Aufgabe einer freien Presse in einer freien Gesellschaft ist es der Staatsführung auf die Finger zu schauen, denn egal wie man es sieht, Regierungen und der Staatsapparat besteht aus Menschen, und Menschen haben Schwächen, sie unterliegen zum Beispiel der Gier nach immer grösserer Macht. Es ist deshalb die Aufgabe der Presse das Volk über die Handlungen der Machthaber, egal ob im Staat oder in der Wirtschaft, zu informieren. Nur sie erfüllen diese Aufgabe nicht, haben total versagt.

Die Definition einer Lüge ist eigentlich sehr einfach. Eine Lüge ist, wenn man einen falschen Eindruck hinterlässt. Aus der Sicht der Machthaber ist es die Aufgabe der Medien einen falschen Eindruck über die Wirklichkeit aufzubauen. Sie schützen die regierende Elite vor dem Volk, in dem sie die Menschen nicht wissen lassen was die Elite tatsächlich macht.

Wir werden im Glauben gelassen, das Problem der Medien ist Voreingenommenheit und Parteinahme. Nachrichten sollten nämlich unparteiisch berichtete werden. Die Meinung von Journalisten sollte in ihren Berichten nicht sichtbar sein. Aber das ist nicht das wirkliche Problem. Das wirkliche Problem ist wie das Nachrichtenwesen funktioniert.

Es werden wichtige Ereignisse berichtet, die eigentlich schockierend sind, die einem zum Handeln bewegen müssten. Diese Nachrichten werden wohl zum Grossteil alle irgendwie erwähnt, nur durch die Art und Weise wie diese verteilt und verbreitet werden, verschwinden sie im Meer der Information. Die Journalisten führen mehr oder weniger eine genaue Aufzeichnung der Ereignisse die passieren, nur durch die Platzierung und Betonung steuert man ihre Wertigkeit. So werden sie an unwichtigen Stellen versteckt und nur einmal gezeigt.

Das funktioniert dann in der öffentlichen Wahrnehmung genau wie das bekannte Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Zum Beispiel, man geht zu einer Versammlung mit hunderten Menschen, alle stehen herum und unterhalten sich, aber eine Person im Raum ist völlig nackt. Man sieht die nackte Person, schaut sich um und merkt, niemand ist schockiert, alle tun so wie wenn nichts wäre. Also denkt man, wenn das niemand stört, dann werde ich auch so tun wie wenn es normal wäre. Offensichtlich darf ich mich nicht darüber aufregen.

weiter…

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