Obamas Expertengruppe für nationale Sicherheit enthält einschlägig bekannte Kriegstreiber

Veröffentlicht: 3. Juli 2008 von infowars in Geopolitik, Krieg, Nachrichten, Obama, USA
Schlagwörter:

Obama

JonesReport.com
July 1, 2008

Obamas angekündigte Arbeitsgruppe für nationale Sicherheit ist wenig mehr als ein Konsortium der einschlägig bekannten Globalisten, Mitglieder von Geheimorganisationen,
ehemaligen Funktionären der Clinton- und Bush-Administrationen sowie der Architekten der letzten Kriege. Am Montag wurde enthüllt, dass Obama wohl an Verteidigungsminister Robert Gates festhalten wird im Falle eines Sieges bei den  Präsidentschaftswahlen.
Gates ist Co-Author des Berichtes des Rates für auswärtige Beziehungen (CFR) mit dem Titel “Iran: Time for a new approach” (Iran: Zeit für eine neue Herangehensweise), zusammen mit
Zbigniew Brzezinski, der bereits ein Berater von Obama ist. Gates war bei dem diesjährigen Bilderberg-Geheimtreffen in der Nähe von Washington D.C. anwesend.

Die Arbeitsgruppe beinhaltet eine Reihe von ehemaligen Funktionären der Clinton-Administration – darunter zwei ehemalige Außenminister, zwei Verteidigungsminister sowie zwei Mitglieder der 9/11-Untersuchungskomission -  welche zu der fortlaufenden Superbürokratie gehören. Jene Leute die uns Bosnien eingebrockt hatten, werden uns wahrscheinlich in den Irankrieg hineinzwingen.
Der ehemalige US-Berater für nationale Sicherheit Anthony Lake nannte am Dienstag die Möglichkeit, dass der Iran eine Nuklearwaffe besitzen könnte, “die gefährlichste Krise” und ließ durchblicken, dass Obama drastische Sanktionen anordnen werde.
Lake dämpfte auch die Hoffnung, dass Obama Truppenverbände nach Hause beordern wird. Er beschwor die Notwendigkeit für eine “verbleibende Präsenz” im Irak als er gegenüber der Financial Times erklärte, dass der Abzug aus Vietnam “traumatisch” gewesen wäre.
Ein weiteres Mitglied von Obamas neuer Gruppe hat seit langem den Wandel des “unilateralen präemptiven Krieg” in einen “durch eine Koalition unterstützten Präventivkrieg” befürwortet. Der ehemalige Berater für nationale Sicherheit James Steinberg schrieb in einem Dokument mit dem Titel ‘Preventive War, A Useful Tool,’ (Präventivkrieg, ein nützliches Werkzeug):

“Unilateralismus ist nicht die einzige Alternative…..regionale Organisationen und eine neue Koalition demokratischer Staaten bieten Wege, den Einsatz von Gewalt zu legitimieren wenn der Rat daran scheitert, seiner Verantwortung gerecht zu werden.”


Steinberg betrachtet Bushs unilateralen Krieg gegen den Irak nicht als Fehler.

“Ein Problem der Bush-Doktrin ist folglich nicht, dass sie übermäßig von präventiver Gewalt abhängig ist, sondern dass sie deren Gebrauch zu eng konzipiert.”


James Steinberg ist derzeit ein Dekan an der Universität von Texas und war bisher involviert im CFR, der trilateralen Komission, dem Brookings Institute, der RAND Corp. sowie der Bilderberg-Gruppe.
Zwei ehemalige Außenminister unter Clinton, Warren Christopher und Madeline Albright, werden allem Anschein nach ebenso Obama beraten. Albright war nach einem Sturm der Empörung gezwungen, sich für ihren 1996 geäußerten Kommentar zu entschuldigen, dass “der Preis” einer halben Million toter irakischer Kinder auf Grund der Sanktionen “es wert” sei.

Weitere Mitglieder Obamas Beratergruppe sind u.a.

  • William Perry, ehemaliger Verteidigungsminister in Clintons zweiter Amtszeit
  • Lee Hamilton, Co-Vorsitzende der 9/11-Untersuchungskomission und Mitglied der Iraq Study Group.
  • Senator David Boren, ehemaliger Vorsitzende des Senate Select Committee on Intelligence
  • Richard Danzig, Secretary of the Navy

Ist das der versprochene Wandel? Wohl kaum.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s