Es gibt die offizielle Wahrheit, die inoffizielle Wahrheit und die nackte Wahrheit. Ihr hat sich der US-amerikanische Ausnahme-Journalist Alex Jones mit Leib und Leben verschrieben.
Es ist der Dreck, der nach und nach aus den verwinkelten Kanälen einer elitär bestimmten Politik nach oben gespült wird, der zum Untersuchungsobjekt seiner journalistischen Arbeit wird. Ob er sich mit den verborgenen Interaktionsmustern von Eliten auseinandersetzt, Nachforschungen über rituellen Missbrauch in den Reihen der feinen Gesellschaft anstellt oder die Ausbreitung des Überwachungsstaates kritisiert: Dort wo der ‚Qualitätsjournalismus’ wegschaut, wo aus Unwissenheit, aus politischer Unmündigkeit, aus vorauseilendem Gehorsam sich lieber mit konsensfähigeren Themen auseinandergesetzt wird, dort platzt Alex Jones hinein, bewaffnet mit einem Mikrofon, einem kleinen Kamerateam und einem Bündel an unbequemen Fragen.